Gemeinde Selters (Taunus)

Die Gemeinde Selters (Taunus) besteht aus vier Ortsteilen: Niederselters (Verwaltungssitz der Gemeinde, Ursprungsort des Selterswassers, Haltepunkt der Main-Lahn-Bahn), Eisenbach (Kurort), Münster (Erholungsort) und Haintchen (Erholungsort). Die Gemeinde hat 8.175 Einwohner (Stand 30. Juni 2009).
Die Ortsteile Niederselters, Eisenbach, Münster und Haintchen zählen zum Gebiet des Östlichen Hintertaunus nördlich des Taunushauptkammes. Der Hauptort Niederselters zählt Landschaftlich noch zum Südostteil des Limburger Beckens und hat somit Anschluss zur Tallandschaft der Lahn. Der hier von Süden in das Becken mündende Grabenbruch der Idsteiner Senke ist entlang des zur Lahn entwässernden Emsbaches unter dem Namen "Goldener Grund" bekannt, welcher auf fruchtbaren Boden und günstiges Klima verweist. Der nördliche Gemeindeteil um den Ort Münster gehört zur geologischen Lahnmulde, bekannt für ihren Reichtum an Bodenschätzen aus dem Mitteldevon. Besonders bedeutsam war hier der Eisenerzbergbau.
Sehenswürdigkeiten Haintchen: kath. Barockkirche St. Nikolaus in der eine der seltenen Barockorgeln vom Frankfurter Orgelbauer Johann Christian Köhler steht.


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